Celenus Klinik für Neurologie Hilchenbach - Buerotraining

Arbeitsplatztraining

Die Celenus Klinik für Neurologie Hilchenbach bietet berufsfeldnahe Arbeitsplatztrainings und berufsorientierte Maßnahmen in hausinternen gewerblichen und kaufmännischen Arbeitstherapien an. Mittels zusätzlicher externer Kooperationen u. a. mit Berufsförderungswerken, Integrationsfachdiensten und privaten Anbietern entstand ein Netzwerk für ein interdisziplinäres stationäres und poststationäres Fallmanagement.

 

Die personelle Ausstattung der Abteilung umfasst einen Arbeitstherapeuten (Leitung) und vier Ergotherapeuten. Alle Mitarbeiter der Arbeitstherapie sind MELBA- und IDA-zertifiziert und in Rehadat geschult. Die medizinisch-ärztliche Betreuung erfolgt durch einen Oberarzt (Facharzt für Neurologie).

 

Die räumliche Ausstattung umfasst eine Werkstatt für Holz- und Metallarbeiten mit entsprechenden Werkzeugen und zwei Bürotrainingsräume mit insgesamt fünf PC-Arbeitsplätzen. Außerdem stehen die gesamten Ressourcen der Klinik (z. B. Rezeption, Cafeteria, Küche, Hauswirtschaft, technische Dienste, Pflege usw.) für klinikinterne Arbeitsplatztrainings zur Verfügung.

 

An technischen Hilfsmitteln stehen u. a. zusätzlich das MELBA (Merkmalprofile zur Eingliederung Leistungsgewandelter und Behinderter in Arbeit )-/IDA (Instrumentarium zur Diagnostik von Arbeitsfähigkeiten )-System sowie REHADAT zur Verfügung. Darüber hinaus besteht Rückgriffsmöglichkeit auf die Diagnostik- und Therapieinstrumente der beteiligten anderen Abteilungen.

 

Nach Abschluss der Diagnostik erfolgt eine an den Fähigkeitsstörungen orientierte Therapie. Im Verlauf des (teil-)stationären Behandlungsprozesses werden u. a. durch die sozialmedizinischen Beratungsgespräche Maßnahmen im Anschluss an die (teil-)stationäre Behandlung festgelegt.

 

Grundsätzlich ergeben sich vor allem folgende Möglichkeiten:

 

  • sofortige Wiederaufnahme der bisherigen beruflichen Tätigkeit
  • Initiierung einer stufenweisen Wiedereingliederung
  • ambulante oder teilstationäre Weiterführung des Therapiekonzeptes
  • Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung
  • Einleitung einer Berentung

 

Die Durchführung weiterer Maßnahmen bedarf externer Kooperationspartner. Dies sind u. a. für die Kostenträger:

 

  • Rehabilitationsberater der Deutschen Rentenversicherung
  • Berufshelfer der Berufsgenossenschaft
  • Mitarbeiter privater Unfallversicherer

 

Diese übernehmen im Falle einer Kostenträgerschaft der Deutschen Rentenversicherung bzw. einer Berufsgenossenschaft die Rolle des Case-Managers.

 

Weiterführende Maßnahmen erfolgen u. a.:

 

  • in Berufsförderungswerken
  • gesteuert durch Integrationsfachdienste
  • durch private Anbieter für ein integratives Fallmanagement
  • durch die Agentur für Arbeit