Celenus Klinik für Neurologie Hilchenbach - Multiple Sklerose

 

Behandlungskonzept Multiple Sklerose

Behandelt werden Patienten mit MS-Erkrankungen aller Schweregrade und aller Verlaufsformen in den Rehabilitationsstufen C (Mobilisationsphase) und D (postprimäre Rehabilitation) sowie E (ambulante Rehabilitation).

 

In unserer Klinik haben wir eine Multiple Sklerose Station mit 25 Betten eingerichtet. Die Station besteht aus Ein- und Zweibettzimmern mit jeweils eigenen Nasszellen und höchstem Wohnkomfort. Dank einer behindertengerechten Ausstattung und einer guten Versorgung mit Pflegebetten können wir auch Patienten, die an einer schweren Form von Multipler Sklerose erkrankt sind, adäquat behandeln. Auf unserer MS-Station ist ein spezieller Therapieraum für Physio- und Ergotherapie eingerichtet, sodass auch schwerstbetroffene Patienten ohne lange Wegezeiten dort die für sie so notwendigen Therapien erhalten können.

 

Das Team unserer MS-Station besteht aus speziell auf das Krankheitsbild geschulten und weitergebildeten Pflegern, Therapeuten und Ärzten. Der Behandlungsverlauf wird ständig ober- und chefärztlich supervidiert.

 

Das Therapieangebot ist individuell, symptombezogen und schweregradabhängig mit dem Ziel einer deutlichen Verbesserung des physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens im Sinne des in unserer Klinik zugrundeliegenden ganzheitlichen Therapiekonzeptes gestaltet. Es sind sowohl Einzel- als auch Gruppentherapien möglich. MS-Patienten sind häufig vom Fatigue-Syndrom betroffen. Deshalb unterscheiden wir zwischen aktiven und passiven Therapieformen und legen in unserer Therapie viel Wert auf eine ausreichende Anzahl an Erholungsphasen.

 

Die subjektiv beeinträchtigenden Symptome erleben für den Patienten im Verlauf der Erkrankung eine Änderung. Bei längeren Verläufen stehen die spastische Parese, die Ataxie, die Blasenstörung sowie neuropsychologische Störungen von Kognition und Affekt für die Patienten im Vordergrund.

 

Die Einteilung des Schweregrades des Erkrankungsbildes erfolgt neben den im Rehabilitationsverfahren üblichen Skalen wie Barthel- und Erweiterter Barthel-Index mit dem EDSS-Score (Expanded Disability Status Scale) sowie mit dem MFSC („9 hole peg-Test”, „PASAT-Test” und dem „25 foot timed walk-Test”).

 

In den Therapiebereichen werden die Therapien auf die spezifischen Symptome der Erkrankung ausgerichtet.